

In mehr als 10 Jahren Lehrtätigkeit habe ich insgesamt über 50 Lehrveranstaltungen, d.h. Seminare, Vorlesungen und Workshops, in den Bereichen Internationale Beziehungen, Comparative Politics, Politische Theorie und Politische Soziologie gehalten.

Wintersemester 2011/2012
Vorlesung: "Politische Theorie"
"Die Vorlesung bietet eine Einführung zu ausgewählten Klassikern der politischen Ideengeschichte. In jeder Sitzung werden jeweils zwei Denker vorgestellt. Vergleichende Perspektiven werden dabei durch konsistente Kriterien ermöglicht (Anteil normativer und empirischer Elemente an den jeweiligen Theorien, Legitimierung von Herrschaft, Politische Partizipation). Aktuelle Bezüge werden aufzeigen, dass die Beschäftigung mit Ideengeschichte die Analyse des politischen Tagesgeschehens bereichert. Die Vorlesung ist für Hörer aller Studiengänge geeignet."
Beginn: Mittwoch, den 19.19.2011 16-18.00 Uhr c.t. Hörsaal 14 Neue Aula.
Adressaten: Studierende aller Studiengänge.
Bei Fragen zur Vorlesung oder den Punkteanforderungen wenden Sie sich bitte an Herrn Kemna (Joerg-Kemna@web.de bzw. Joerg.Kemna@student.uni-tuebingen.de).
Für regelmäßige Teilnahme erhalten Sie 2, für die bestandende Klausur 4 und für bestandene Klausur plus Kurzpaper erhalten Sie 6 Leistungspunkte. Bitte melden Sie sich für die Vorlesung über das Campus-System an!
Empfohlene Literatur:
Fenske, Hans/ Mertens, Dieter/ Reinhard, Wolfgang/ Rosen, Klaus 2003: Geschichte der politischen Ideen. Von der Antike bis zur Gegenwart (Fischer Information und Wissen), Frankfurt a. M.
Maier, Hans/ Denzer, Horst (Hrsg.) 2001: Klassiker des politischen Denkens (2 Bde.: Bd. 1: Von Plato bis Hobbes, Bd 2: Von Locke bis Weber), Münschen.
Marti, Urs 2008: Studienhandbuch Politische Philosophie, Zürich.
Pfetsch, Frank R. 2003: Theoretiker der Politik. Von Platon bis Habermas, Paderborn.
Weber-Fas, Rudolf 2005: Staatsdenker der Vormoderne: Klassikertexte von Plato bis Martin Luther (darunter Plato, Aristoteles, Thomas von Aquin, Thomas Morus), Tübingen.
Weber-Fas, Rudolf 2003: Staatsdenker der Moderne: Klassikertexte von Machiavelli bis Max Weber (darunter Machiavelli, Hobbes, Locke, Rousseau, Tocqueville, Max Weber), Tübingen.
19.10. Plato und Aristoteles
1. Was versteht Plato unter dem Philosophenkönigsdilemma?
2. Wie ist nach Aristoteles die beste Polis beschaffen?
Literatur:
Plato:
Fenske, Hans et al. (Hrsg.) 2004: Geschichte der politischen Ideen. Von der Antike bis zur Gegenwart, Frankfurt/M., 70-81.
Höffe, Otfried 2001: Gerechtigkeit. Eine philosophische Einführung, München.
Kersting, Wolfgang 1999: Platons Staat, Darmstadt.
Weber-Fas, Rudolf 2005: Staatsdenker der Vormoderne. Klassikertexte von Plato bis Martin Luther, Tübingen, 1-42.
Aristoteles:
Charpa, Ulrich 1991: Aristoteles, Frankfurt/M.
Höffe, Otfried 1999: Aristoteles, München (2. Auflage).
Kamp, Andreas 1990: Aristoteles Theorie der Polis – Voraussetzungen und Zentralthemen, Frankfurt/M.
Weber-Fas, Rudolf 2005: Aristoteles, in: Ders.: Staatsdenker der Vormoderne. Klassikertexte von Platon bis Martin Luther, Tübingen, 43-84.Weber-Schäfer, Peter 2001: Aristoteles, in: Maier, Hans/ Denzer, Horst (Hrsg.): Klassiker des politischen Denkens, Bd. 1, München (6. Auflage), 33-52.
26.10. Thomas von Aquin und Niccolò Machiavelli
1. Wie begründet Thomas von Aquin die Natürlichkeit politischer Herrschaft und zudem ihre Aufgabe das Gemeinwohl anzustreben?
2. Was für eine Wertevorstellung hat Niccolò Machiavelli?
Literatur:
Thomas von Aquin:
Miethke, Jürgen 2001: Thomas von Aquin, in: Maier, Hans/ Denzer, Horst (Hrsg.): Klassiker des politischen Denkens, Bd. 1, München (6. Auflage), 79-93.
Hans Fenske et al. 2004: Begründung des Gemeinwesens aus der Natur: Thomas von Aquin, in: Dies.: Geschichte der politischen Ideen. Von der Antike bis zur Gegenwart,Frankfurt/M., 212-215.
Weber-Fas, Rudolf 2005: Thomas von Aquin, in: Ders.: Staatsdenker der Vormoderne. Klassikertexte von Platon bis Martin Luther, Tübingen, 137-156.
Niccolò Machiavelli:
Dreier, Volker 2005: Die Architektur politischen Handelns. Machiavellis „Il Principe“ im Kontext der modernen Wissenschaftstheorie, Freiburg.
Kersting, Wolfgang 2006: Niccolò Machiavelli, München (2. Auflage).
Münkler, Herfried 1982: Machiavelli. Die Begründung des politischen Denkens der Neuzeit aus der Krise der Repulbik Florenz, Frankfurt/M.
Münkler, Herfried 2001: Niccolò Machiavelli, in: Maier, Hans/ Denzer, Horst (Hrsg.): Klassiker des politischen Denkens, Bd. 1, München (6. Auflage), 119-134.
02.11. 2011 entfällt
09.11. Thomas Morus und Thomas Hobbes
1. Was ist das Innovative an Thomas Morus?
2. Wie beschreibt Thomas Hobbes seinen Naturzustand?
Literatur:
Thomas Morus:
Elias, Norbert 1982: Thomas Morus´Staatskritik, in: Voßkamp, Wilhelm (Hrsg.): Utopieforschung II. Interdisziplinäre Studien zur neuzeitlichen Utopie, Stuttgart, 101-150.
Jäckel, Eberhard 2003: Nachwort zu Thomas Morus, Utopia, Stuttgart.
Lewis, Clive S. 1959: English Literature in Sixteenth Century, excluding drama, Oxford.
Nipperdey, Thomas 1975: Die Utopia des Thomas Morus und der Beginn der Neuzeit, in: Ders.: Reformation, Revolution, Utopie. Studien zum 16. Jahrhundert, Göttingen, 119-146.
Pfetsch, Frank R. 2003: Beginn des neuzeitlichen utopischen Denkens, in.: Ders.: Theoretiker er Politik. Von Plato bis Habermas, Padaborn, 183-213.
Saage, Richard 2001: Thomas Morus, in: Maier, Hans/ Denzer, Horst (Hrsg.): Klassiker des politischen Denkens, Bd 1: Von Plato bis Hobbes, Münschen, 135-148.
Saage, Richard 2007: Thomas Morus, Utopia, in: Brocker, Manfred (Hrsg.): Geschichte des politischen Denkens, Frankfurt a.M., 122-136.
Saage, Richard 2001: Utopische Profile: Renaissance und Reformation, Münster.
Seibt, Ferdinand 1972: Utopica. Modelle totaler Sozialplanung, Düsseldorf.Weber-Fas 2005: Thomas Morus, in: Ders.: Staatsdenker der Vormoderne. Klassikertexte von Platon bis Martin Luther, Tübingen, 211-238.
Thomas Hobbes:
Hobbes, Thomas 2005 (1651): Leviathan, hrsgg. von Richard Tuck (Cambridge Texts in the History of Political Thought), Cambridge.
Münkler, Herfried 2001: Thomas Hobbes, Frankfurt a. M./ New York.Willms,
Bernard 1987: Thomas Hobbes. Das Reich des Leviathan, München.
16.11. John Locke und Adam Smith
1. Gegen welche beiden Gruppen von Rechten darf nach Locke Herrschaft nicht verstoßen?
2. Welche Rolle hat der Staat nach Smith in seinem "System der natürlichen Freiheit" zu spielen?
Literatur:
John Locke:
Euchner, Walter 1968: Locke, in: Maier, Hans/ Rausch, Heinz/ Denzer, Horst (Hrsg.): Klassiker des politischen Denkens, Band 2: Von Locke bis Max Weber, München, 1-26.
Euchner, Walter 1979: Naturrecht und Politik bei John Locke, Frankfurt a. M.
Opitz, Peter J. 1968: John Locke, in: Voegelin, Eric (Hrsg.): Zwischen Revolution und Restauration, München, 127-145.
Pfetsch, Frank R. 2003: John Locke, in: Ders.: Theoretiker der Politik. Von Platon bis Habermas, Paderborn, 152-181.
Adam Smith:
Jochen Nielen 2000: Das Leitbild des Laissez-faire in der Politischen Ökonomie von Smith bis Keynes, Bonn.
Horst Claus Recktenwald 1976: Adam Smith. Sein Leben und sein Werk, München.
23.11. Jean-Jacques Rousseau und Alexis de Tocqueville
1. Wie kommt bei Rousseau der Gemeinwille zustande?
2. Worin besteht die Tendenz zur Selbstaufhebung der Gleichheit nach Tocqueville?
Literatur:
Jean-Jacques Rousseau:
Iring Fetcher 1960: Rousseaus politische Philosophie. Zur Geschichte des politischen Freiheitsbegriffs, Berlin.
Hermann Röhrs 1992: Jean-Jacques Rousseau. Vision und Wirklichkeit, Köln.
Alexis de Tocqueville:
Michael Hereth 1991: Tocqueville zur Einführung, Hamburg.
Karl Pisa 1984: Alexis de Tocqueville – Prophet des Massenzeitalters, Stuttgart.
Larry Siedentop 1994: Tocqueville, Oxford.
30.11. Karl Marx und Friedrich Engels
1. Weshalb kommt das kapitalistische System ohne außerökonomischen Zwang aus?
07.12. Entfällt krankheitsbedingt!!!
14.12. Max Weber
1. Erläutern Sie die drei Idealtypen der Legitimierung politischer Herrschaft nach Max Weber.
Literatur:
Max Weber:
Breuer, Stefan 1994: Bürokratie und Charisma. Zur politischen Soziologie Max Webers, Darmstadt.
Käsler, Dirk 1995: Max Weber. Eine Einführung in Leben, Werk und Wirkung, Frankfurt a. M.
Pfetsch, Frank R. 2003: Max Weber, in: Ders.: Theoretiker der Politik. Von Platon bis Habermas, Paderborn, 540-589.Schluchter, Wolfgang 2000: Individualismus, Verantwortungsethik und Vielfalt, Weilerswist.
21.12. entfällt
11.01. Antonio Gramsci und Joseph Schumpeter
1. Was versteht Schumpeter unter Demokratie als Mehode? 2. Was versteht Gramsci unter der Zvililgesellschaft als Hegemonie?
Joeph A. Schumpeter: John Medearis 1997: Schumpeter, the New Deal, and Democracy, in:
APSR 91, 819-832.
Richard Swedberg 1991: Joseph A. Schumpeter.
His Life and Work, Cambridge.
Antonio Gramsci: Perry Anderson 1979: Antonio Gramsci. Eine kritische Würdigung,
Berlin.
Robert W. Cox 1998: Gramsci, Hegemonie und
Internationale Beziehungen: ein Aufsatz zur Methode, in: Ders.:
Weltordnung und Hegemonie - Grundlagen der "Internationalen
Politischen Ökonomie", Marburg, 69-86.
Frank Deppe 2007:
Antonio Gramsci, in: Manfred Brocker (Hrsg.): Geschichte des
politischen Denkens. Ein Handbuch, 554-569.
18.01. Hannah Arendt und Paul Feyerabend
25.01. entfällt
01.02 Klausur: Selber Ort, selbe Zeit.

SoSe 2011
Die Korrekturen der Klausuren stehen noch aus. Bei dringenden Fällem bitte per Email bei Herrn Kemna melden.
WS 2010/11
Vorlesung: "Politische Theorie"
11.04.2011 Die Korrekturen der Klasuren stehen noch aus.
SoSe 2010
Vorlesung: "Politische Theorie"
12.10.10 Alle Klausuren zur Erlangung von 4 Leistungspunkten sind korrigiert und die Scheine ausgestellt. Scheine mit 6 Punkten werden sukzessiv nach Eingang des erforderlichen Papers ausgestellt. Bei Fragen wenden Sie sich bitte an Herrn Kemna.

Meine Vorlesungen an der Universität Tübingen - bisher "Vergleichende Analyse politischer Systeme: Westeuropa" (SoSe 2004), "Konzepte und Theorien politischer Herrschaft" (WS 2004/2005), "Die Globalisierungsdebatte. Ein Überblick" (SoSe 2005), "Theorie der Polity. Klassiker des Politischen Denkens von Aristoteles bis Habermas" (WS 2006/2007), "Vergleichende Analyse politischer Systeme: Methoden, Ansätze, Anwendungen" (SoSe 2007), "Konzepte, Theorien und Praxis politischer Herrschaft" (WS 2007/2008), "Politische Ideengeschichte von Plato bis Foucault" (SoSe 2008), "Das politische System der USA" (WS 2008/2009), "Politische Ideengeschichte von Plato bis heute" (SoSe 2009), "Politische Ideengeschichte von Plato bis heute" (WS 2009/2010), "Politische Theorie" (SoSe 2010), "Politische Theorie" (WS 2010/2011) und "Politische THeorie (SoSe 2011)- folgen einem neuen didaktischen Konzept, das Transparenz und Übersichtlichkeit der Organisation als Grundprinzipien hat: Am Ende jeder Vorlesungssitzung werden didaktische Fragen formuliert, die am Anfang der nächsten Vorlesungssitzung im Plenum besprochen werden. Diese Fragen sind dann Grundlage der Klausur, die am Ende des Semesters von den Studierenden der BA- und Master-Studiengänge zum Erwerb ihrer Leistungspunkte zu schreiben sind. Die Themen der Vorlesung werden zu Beginn des Semesters, die didaktischen Fragen wöchentlich im Internet zugänglich gemacht, ebenso die Literatur, die mehrmals im Semester aktualisiert wird.
Inhaltlich geben die Vorlesungen jeweils einen Überblick über einen relativ breiten thematischen Bereich und bieten in den jeweiligen Teilthemen der einzelnen Vorlesungssitzungen zahlreiche Anregungen und Hinweise für das vertiefende Selbststudium. Die Themen werden überdies in den jeweiligen Forschungskontext eingebettet und die Querverbindungen zu den Nachbarthemen aufgezeigt. Die Vorlesungen steigen im Semesterverlauf im Schwierigkeitsgrad allmählich an, dabei wird darauf geachtet, dass die Stoffmenge und der wissenschaftliche Anspruch den entsprechenden Studiengängen angemessen ist. Sie eignen sich daher gut zur Prüfungsvorbereitung.

Als Gastdozent an der University of Denver, Colorado und bei der Auslands-Dependance der Universität Heidelberg in Santiago de Chile habe ich Seminare in englischer und spanischer Sprache gehalten. Meine Studierenden an beiden Universitäten waren Graduierte, sie hatten also bereits ein Universitätsstudium erfolgreich abgeschlossen. Einige waren schon einige Jahre berufstätig gewesen, bevor sie sich entschlossen, zu ihrer Weiterqualifikation noch einen Masterstudiengang zu belegen. In Denver lehrte ich im Bereich der International Studies, in dem verschiedene Master-Abschlüsse angeboten werden. Meine dortigen Lehrveranstaltungen 1997 und 2000 beschäftigten sich mit den Integrationsprojekten des amerikanischen Doppelkontinents, den lateinamerikanischen Demokratisierungsprozessen sowie mit weiteren Fragen der politischen, sozialen und wirtschaftlichen Entwicklung Lateinamerikas. In Santiago de Chile hatte meine Lehrveranstaltung 2002 das politische System der Europäischen Union zum Thema.

In den Jahren 1997 und 1998 konzipierte und organisierte ich von der Universität Tübingen aus gemeinsame Lehrveranstaltungen mit zwei unserer Partneruniversitäten, der University of Denver, Colorado und der Ponitificia Universidad Católica Santiago de Chile. Meine Mitarbeiterin Markéta Zelenka schuf hierfür die notwendige Infrastruktur. Drei parallele Seminare fanden an den genannten Standorten zu demselben Thema statt (z.B. Umbau des Sozialstaates in der Bundesrepublik Deutschland, in den USA und in Chile). Die von den Studierenden (auf englisch) verfassten Papers wurden auf einer gemeinsamen Website veröffentlicht. Die Seminardiskussion über den Atlantik hinweg fand in Form einer Newsgroup statt, so dass die Argumentationsstränge spontan zustande kamen, über die Website aber auch danach weiterhin nachvollziehbar waren. Die Erfahrungen mit dieser Innovation waren überwältigend. Zum einen handelte es sich um eine besondere organisatorische Herausforderung, da ja allein schon der Semester- bzw. Quarter-Kalender in den drei Universitäten voneinander abwich. Darüber hinaus boten die Verbindung unterschiedlicher Universitätssysteme und Diskussionskulturen viel Stoff für „Meta-Debatten“. Die Seminare waren enorm produktiv, der Austausch unterschiedlicher Perspektiven in kurzer Zeit hatte eine hoch motivierende Wirkung.

Am Institut für Politikwissenschaft der Universität Tübingen wird ganz besonderer Wert auf die Einführung in das Studium gelegt. Für die von mir gehaltenen Einführungsveranstaltungen 1998/99, 1999/2000 und 2002/2003 erarbeitete ich in diesem Rahmen mein eigenes Konzept: Den Studierenden des 1. Semesters wurde neben einem Überblick über die Teilbereiche der Politikwissenschaft (z.B. Internationale Beziehungen, Politisches System der Bundesrepublik Deutschland, Politische Wirtschaftslehre etc.) sowie die Geschichte des Faches eine Einführung in die Arbeitstechniken und -instrumente („Wie studiere ich?“), in Präsentationstechniken, in das Verfassen von Papers und Hausarbeiten gegeben. Teil der Stoffvermittlung waren Simulationsspiele zur politischen Theorie und eine Reflexion über die eigene politische Sozialisation in Gesprächsform. Gemeinsam mit einem Team studentischer Tutoren/innen wurde dies ergänzt durch einen Überblick über verschiedene Studienstandorte in Deutschland und die dort angebotenen Studiengänge und Schwerpunkte, über unsere ausländischen Partneruniversitäten, über Stipendienmöglichkeiten, Berufsfelder wie Politikberatung, Journalismus, Internationale Organisationen. In „Kurzexkursionen“ wurden darüber hinaus auch zentrale Einrichtungen der Universität am Studienort Tübingen, wie das Akademische Auslandsamt, das Studentensekretariat und die Mensa erkundet.

1997 und 2003 bot ich im Rahmen der internationalen Studierenden-Konferenzen „Global Ethic“ und „Realising Global Ethic“, organisiert durch AIESEC und die Studentische Initiative Weltethos unter der Schirmherrschaft von Hans Küng, Helmut Schmidt und Kofi Annan, jeweils einen Workshop in englischer Sprache zu den Perspektiven der Entwicklungsländer in der Globalisierung an. Teilnehmer/innen waren Studierende unterschiedlichster Fachrichtungen aus einer Vielzahl von Ländern. In relativ kurzer Zeit wurden dabei gemeinsame Abschluss-Papers erarbeitet, die dann der gesamten Konferenz präsentiert wurden. Die Leitung einer so heterogenen Gruppe von Sudierenden stellte für mich eine großartige, bereichernde Erfahrung dar.
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